Roboter und KI: Willkommen Zukunft

Hätte man uns vor nicht all zu vielen Jahren noch dafür verrückt erklärt, so ist es heute längst nichts mehr Ungewöhnliches, wenn wir mit unserem Computer, dem Smartphone oder einem Lautsprecher reden – Alexa, Siri, Cortana (und wie sie alle heißen) sei Dank. Künstliche Intelligenz, kurz: KI, ist auf dem besten Weg, unsere Wohnzimmer zu erobern, während Roboter in unseren Häusern Staub saugen und draußen im Garten den Rasen mähen.

Ganz so wie in Filmen wie „RoboCop“ oder „I, Robot“ ist es zwar noch längst nicht, aber so viel ist klar: Roboter und Automaten werden in nicht mehr ferner Zukunft immer mehr unser Leben beeinflussen.

Nachdem in den letzten Monaten selbstfahrende Autos von Google, Tesla & Co. immer häufiger im Interesse der Medien standen – auf der CES 2019 hat BMW die Tage sogar schon ein autonom fahrendes Motorrad vorgestellt –, können wir uns darauf gefasst machen, dass die Schwarm-Intelligenz der Maschinen für uns bald unverzichtbar sein wird. Sie kommunizieren untereinander und tragen schon in naher Zukunft dazu bei, das Autofahren sicherer zu machen.

Eine wichtige Anwendung für Roboter wird bald bestimmt auch die Altenpflege sein. Nach Schätzungen der UN wird sich bis zum Jahr 2050 die Anzahl der Menschen weltweit mit einem Alter von mehr als 65 Jahren verdoppeln, während die jüngste Bevölkerungsgruppe nur um ca. 15 Prozent zulegen wird. Die Pflege alter Menschen, so sind sich viele Experten einig, dürften dann wohl Roboter übernehmen bzw. ergänzen. Sie könnten alltäglich Aufgaben erleichtern – z. B. beim Baden assistieren oder das Heben von schweren Gegenständen übernehmen.

Wichtig an dieser Stelle ist die soziale Komponente, denn Roboter können schon heute unsere Mimik erkennen, unsere Körpersprache deuten und verbale Signale verstehen, um mit uns zu interagieren. Man schaue sich hier nur bspw. den humanoiden Roboter Pepper von Aldebaran an.

Übernehmen Roboter also schon bald komplett unsere Arbeit? Nun, bis dahin ist es wohl noch ein etwas längerer Weg. Sicherlich: in der Produktion sind sie nicht mehr wegzudenken und Rasenmähen können die Maschinen bereits ebenfalls. Doch ansonsten müssen Hobbygärtner noch ein wenig warten, bis sie tatkräftige Unterstützung bekommen. So gibt es gerade in der Landwirtschaft zwar bereits einige interessante Entwicklungsstudien, die aber allesamt noch nicht kommerziell verfügbar sind. Wie wäre es z. B. mit Robotern, die unsere Obst- und Gemüsepflanzen im Garten schützen? Nichts ist schließlich frustrierender als Schädlinge, die sich über die sorgsam angebauten Tomaten her machen...

Mit ein wenig Phantasie sind den möglichen Einsatzszenarien keine Grenzen gesetzt. Und während es einige Roboter bereits auf den Markt geschafft haben, werden weitere in den kommenden Jahren folgen. Und jeder davon wird entwickelt, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen sowie unser Leben in gewisser Weise zu vereinfachen und damit zu verbessern. Hat man vor wenigen Jahren noch davon geträumt, so sind viele dieser Helfer jetzt bereits Realität.

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Kommentare: 2
  • #1

    Julius (Donnerstag, 07 Februar 2019 22:17)

    cooler Beitrag, mal was anderes

  • #2

    Hans (Freitag, 08 Februar 2019 08:27)

    klingt gekauft aber gönn ich dir kwoxer :D