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„Half-Life: Alyx“ - Tipps für den Kauf einer Virtual Reality Brille

Seit einer handvoll Jahre gelten Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) als das große Ding im Bereich Unterhaltung. Doch auch wenn sich die Technik mittlerweile ein wenig etabliert hat und nicht mehr ganz so „nerdig“ daherkommt, ist sie trotzdem noch nur in der Nische zu finden. Während AR, also die erweiterte Realität, bereits im täglichen Leben angekommen ist und es viele sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten gibt, ist VR in erster Linie immer noch hauptsächlich etwas für Gamer. Gab es bislang aber nur wenige Spiele, die wirklich als Zugpferd herhalten konnten, soll das neue „Half-Life: Alyx“ von Valve gewissermaßen ein Blockbuster und System Seller werden. Doch welche VR Brille braucht man dafür im Idealfall?

 

 

 

Als der Boom der virtuellen Realität 2016 losging, war der Markt an passender Hardware noch relativ übersichtlich. Außer Oculus Rift und HTC Vive, welche in Zusammenarbeit mit Valve entstand, gab es nicht viel, was den einigermaßen anspruchsvollen Early Adopter vom Hocker hauen vermochte. Mittlerweile ist das Angebot aber vielfältiger und damit auch unübersichtlicher geworden. VR ist angekommen, jedoch in unterschiedlichen Qualitätsstufen, von Neuauflagen wie der Vive Cosmos bis hin zu relativ einsteigerfreundlichen Brillen wie der Oculus Quest.

 

 

Sorgt „Alyx“ für einen VR Boom?

Während das Thema wie eingangs erwähnt bislang hauptsächlich Enthusiasten angesprochen hat, könnte das kommende „Half-Life: Alyx“ aber nun als Zugpferd dienen, denn ohne VR Brille und passendem Computer wird man den Titel nicht spielen können. Und zwölf Jahre nach dem letzten „Half-Life“-Game werden nicht wenige Spieler den Drang verspüren, sich mal wieder in ein Abenteuer dieser Klasse zu stürzen.

 

 

 

Bevor man jetzt allerdings „Alyx“ bei Steam herunterlädt und sich eine Virtual Reality Brille kauft, sollte man noch einmal einen Blick auf den eigenen Rechner werfen, denn VR Headsets benötigen fast ausnahmslos eine leistungsstarke Hardware. So spricht Valve von einem Windows 10 Rechner mit mindestens einem Intel Core i5 5700 oder AMD Ryzen 5 1600. Zusätzlich werden eine Grafikkarte der Leistungsklasse Nvidia Geforce GTX 1060, AMD Radeon RTX 580 oder besser sowie 12 GB Arbeitsspeicher (RAM) vorausgesetzt.

 

Viele Headsets sind kompatibel

In Sachen VR Headsets zeigt sich „Alyx“ dagegen recht kompatibel. Das Spiel funktioniert mit den Vive Brillen von HTC genauso wie mit Oculus Rift (S), und selbst Windows Mixed Reality Brillen (WMR) diverser Hersteller funktionieren, solange sie über zwei Handcontroller verfügen. Wer sich für eine Oculus Quest entscheidet, benötigt allerdings noch ein zusätzliches USB 3.0 Link-Kabel.

 

 

 

Die WMR Headsets sind dabei die günstigste Alternative und kosten rund 250 Euro, bieten dafür aber auch die geringste Qualität. Auf der anderen Seite gibt mit der Valve Index für rund 1.080 Euro diversen Tests zufolge die derzeit beste VR Brille auf dem Markt. Das beste Preis-/Leistungsverhältnis bieten dagegen wohl die beiden Oculus Brillen Rift S und Quest, die für jeweils rund 450 Euro im Handel erhältlich sind.

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Kommentare: 1
  • #1

    Andy (Montag, 23 März 2020 09:55)

    Mega spannend die ganze Entwicklung rund um VR. Vor allem jetzt zu Zeiten Corona.